These Boots are made for walking
Nanunana.... mal wieder räkeln sich neue fluoriszierende Buchstaben auf den heimischen Bildschirmen, wenn man meine Blog-Seite aufruft.
Wie kommt man zu dieser Ehre? Es sind wohl die Ferien und das wieder aufblühende Pflichtgefühl... all meinen (beiden) treuen Lesern gegenüber.
Irgendwie fühle ich mich schon wieder ausgelaugt. Und das obwohl 60... 71... 82 ... jedenfalls sehr viel Prozent meiner Ferien noch vor mir liegen. Schließlich habe ich erst Ende September noch eine Prüfung und ansonsten Zeit zur freien Gestaltung... aber alles was mit Gestaltung zu tun hat, benötigt Kreativität und Vitamin B. Die hat es aber wohl leider mit dem letzten Regenguss in die Kanalisation heruntergeschwemmt. Naja, so negativ will ich hier mal nicht predigen, wo ich doch bis jetzt einen vollen Terminplan hatte und auch die nächsten Wochen relativ verplant sind. Aber: was geschah?
Nun denn, tauchen wir ein in die vielschichtigen Abenteuer eines verwirrten Lebens. Nachdem ich Mitte Juli das wunderschöne Wetter zum Beachvolleyball spielen und Strandbar-Räkeln in Stuttgart genutzt habe, ging es letzte Woche in etwas trübere Gefilde - auf die Pferderennbahn Boxberg bei Gotha. Nichts gegen die Rennbahn... jedes Ding auf Gottes schöner Erde hat seine Daseinsberechtigung. Ha, eine grandiose Überleitung! Um Gott, Jesus und den ganzen Clan gings nämlich auf dem dort stattfindenden Festival: freakstock!
Eine relativ familiäre Veranstaltung mit Dixi-Flair und Mainstage-Action. Es durfte sogar Crowdgesurft werden - eine Tatsache, die das freakstock anderen Festivals voraus hat... naja, oder die Security war nicht eingeweiht. Yeeha!
Eigentlich war es relativ kalt, aber wo viele Menschen und treibende Rhythmen sind, da wird einem nicht allzu kalt. Die tonerzeugenden Combos reichten von Blues, Rockabilly und Squaredance über Hip Hop und Breakbeats bis hin zu Indie, Screamo Emo, Weirdo-Hardcore und Psycho-Opern-Punk... und nein, das kann ich nicht auswendig. Ich hab alles aus dem Booklet abgeschrieben.
Leider hab ich schon viel Energie beim Frauenfußball-Turnier und der Morgentlichen Burgerbrat-Schicht verloren, sodass ich nicht allen dieser sehr nett beschriebenen Bands und Einzelkünstler ein Fünkchen meiner Party-Euphorie auf die Bühne schmeißen konnte.
Ich war nämlich Küchen-Mitarbeiter... ein Member of the Kitchen Crew... eine helfende Seele beim Karotten-Schnippeln und Salat-Mischen für alle wuselnden Mitarbeiter, die freakstock auf- und abgebaut oder sonstwie unterstützet haben. Außerdem bin ich während meiner Frühschicht im "Saloon" - dem westernstylishen Fastfood-Zelt - zum M.o.ME avanciert: dem "Master of Mirroreeggs"!
Das hatte auch den Vorteil, dass wir Bratfett-überzogenen Salooneros Freimarken für die SAUBEREN, immer WARMEN und LEEREN Backstage-Duschen bekommen haben...
Wozu? Zu recht!


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